Beim Übernachtladen unterbrechen oder verlangsamen einige Tesla-Modelle den Ladevorgang, was den Besitzer beunruhigt, der aufwacht und feststellt, dass der Akkustand deutlich niedriger ist als erwartet.
Diese Anomalie kann durch eine Vielzahl von Gründen und Bedingungen verursacht werden.
Zunächst ist festzuhalten, dass Tesla über ein System verfügt, das die Ladeleistung automatisch verwaltet. Das bedeutet, dass der Ladevorgang bei auftretenden Problemen während der Ladesitzung aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden kann.
Eine weitere wahrscheinliche Ursache hängt mit dem Smart Charging zusammen: Wenn es eingestellt ist (normalerweise bei 80%), überschreitet das Fahrzeug diesen Schwellenwert nicht und schaltet das Ladegerät ab. Wenn eine Programmierung vorhanden ist, könnte diese mit dem eingestellten Limit interferieren und somit Probleme für den ordnungsgemäßen Ladevorgang verursachen.
Das System könnte auch in den Schutzmodus wechseln, insbesondere wenn andere Verbraucher vorhanden sind. Denken Sie daran, dass es sehr wichtig ist, einen Zähler zu haben, der die benötigte Stromstärke unterstützen kann. Wenn dies nicht der Fall ist, löst der Leistungsschalter oder Differenzschalter aus und blockiert den Energiefluss.
Darüber hinaus kann der gleichzeitige Betrieb anderer AC-Geräte (220-Volt) nachts Ungleichgewichte und Schwankungen erzeugen, die das Laden des Fahrzeugs verlangsamen oder sogar stoppen. In Mehrfamilienhäusern tritt diese Situation oft auf, weil mehrere Personen gleichzeitig Strom für Waschmaschinen, Trockner, Geschirrspüler, kleine Elektroheizgeräte oder Klimaanlagen entnehmen.
Hier noch eine weitere Überlegung. In der kältesten Periode ist das Aufladen physiologisch langsamer. Es ist daher wichtig, diese Variable zu berücksichtigen.
Versuchen Sie, die Einstellungen für das geplante Laden zu löschen und einen manuellen Direktladetest durchzuführen.
Schließlich könnte auch das defekte Tesla-Ladekabel die Ursache sein, das ersetzt werden müsste.