Dieses Problem betrifft mehrere BMW i3 und lässt ihre Besitzer sprachlos zurück, da sie keine Ahnung haben, wie die Lösung aussehen könnte. Das Auto lädt beim Laden mit AC-Strom (Wechselstrom) nicht immer: manchmal ohne Probleme, manchmal mit zahlreichen Komplikationen und manchmal startet der Vorgang überhaupt nicht. Dies passiert nur bei AC-Ladegeräten, aber nicht bei allen. Der Versuch, eine andere Ladestation zu nutzen, kann das Problem vorübergehend beheben, nur damit es am nächsten Tag oder kurz darauf wieder auftritt. Dies ist nicht auf Heim-Wallboxen beschränkt, sondern betrifft ganz allgemein AC-Ladegeräte, auch solche im öffentlichen Raum.
Einer der Gründe für dieses Problem könnte sein, dass ein interner Fehler das Ladegerät auf 3 kW statt der standardmäßigen 7,4 kW begrenzt. Dies führt natürlich zu Unannehmlichkeiten: langsameres Laden oder gar kein Ladevorgang. Die auf dem Display angezeigten Fehlercodes weisen auf ein internes Problem des Fahrzeugs hin. Als Erstes sollten die Verkabelung und die Anschlüsse zur KLE-Einheit einer Sichtprüfung unterzogen werden. Hierbei handelt es sich um eine elektronische Hilfsladeeinheit, die die Kommunikation zwischen dem Fahrzeug und der Ladestation am AC-Stromnetz ermöglicht. Dieses Steuergerät ist jedoch fast mit Sicherheit in Ordnung. Nur wenige Menschen haben hier einen Fehler gefunden.
Weitere Untersuchungen zeigen, dass der Fehlercode auf einen Defekt in der EME (_Electric Machine Electronics_) hinweist. Ein fehlerhafter Spannungssensor auf der Ladeplatine (im Grunde eine Diode) kann einen Kurzschluss verursachen. Die EME schaltet in den Schutzmodus, was das System und den Ladevorgang einschränkt. Einige BMW i3-Modelle waren aufgrund eines Herstellungsfehlers beim Lieferanten der elektronischen Komponenten auch Gegenstand eines offiziellen BMW-Rückrufs.